Direkt aus Georgien kenn‘ ich nur den Wein und diese Traubensaftgeleewürschtln mit Nüssen drin (so eine Art Kraftnahrung) – die hat mein Vater von seinen Arbeitsreisen dorthin mitgebracht. Da der Wein in Georgien ganz anders gelagert wird als hier in Mitteleuropa, bedingt, dass er vielleicht nicht jedem seine Sache ist.
Im Restaurant Tiflis war ich eher durch Zufall, weil ich in der Stadt mittagstechnisch unterwegs war und mich wieder einmal für nix entscheiden konnte. Da stolperte ich eben über diese Lokal und las: georgische und französische Küche. Aha! Sehr interessant. Bis heute weiß ich nicht, wie diese Kombination zustande gekommen ist.
Befinden tut sich das Lokal wirklich in einem sehr schönen alten Haus und innen ist es auch wirklich sehr nett eingerichtet. Als ich dort war, waren praktisch keine Leute da. Vielleicht war es einfach ein ungünstiger Zeitpunkt. Der Kellner hat sich dann aber umso netter um mich gekümmert. Bis ich mich für ein Gericht entschied, dauerte es Stunden. Und so nahm ich schließlich gefüllte Teigtaschen. Die haben dann ganz gut geschmeckt, aber mich nicht sonderlich vom Hocker gehauen bzw. haben sie keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Vielleicht sollte ich beim nächsten Mal dann ein französisches Gericht probieren.




