Seit letzter Woche bin ich ja, was vegetarische Lokale angeht, ein gebranntes Kind – ok, eigentlich schon viel länger. Denn manchmal wird mir das viel zu gesund. Deshalb war ich auch heute ein bisschen misstrauisch, aber aus unerklärlichen Gründen total motiviert, genau dieses Lokal aus zu probieren. Also ich da zur Mittagszeit hin zu dem Lokal. Es befindet sich ziemlich genau hinter dem Gerngross, zwischen Kirchengasse und Stiftsgasse.
Das Govinda ist in erster Linie ein Geschäft mit einem Lokal drinnen, das zur Mittagszeit einen Mittagsteller serviert. Dazu gibt es optional einen Salat. Alles kommt vom Biohof Adameh im Marchfeld und wird vegetarisch-ayurvedisch zubereitet. Keine Ahnung, was ayurvedisch mit einem anstellt. Aber in letzter Zeit leb‘ ich eh schon viel zu g’sund. Die Besitzerin(?) ist sehr nett und hat mir gleich einmal den Mittagsteller gebracht und sich dann noch entschuldigt, dass sie keine g’scheiten Schüsseln für den Salat mehr hat. Geschmeckt hat das aber ausgezeichnet und so schau‘ ich mich im Geschäftslokal um.
Im Lokal stehen nur vier Tische – drei davon sind mehr so Couchtische. Rundherum gibt es dann die Regale mit Stoffen, Schmuck, Büchern usw., die sich alle mit Ayurveda und Indien und so beschäftigen. Das kann man dann kaufen, wenn man mag. Der eine Stoff, der mir gefallen hätte, war natürlich wieder das Teuerste und hätte 124 Euro gekostet. Zum Zahlen bin ich dann zur Theke gegangen und da hab‘ ich noch alle möglichen, süßen Leckereien entdeckt – die mit Kichererbsen hätten mich schon gereizt. Beim nächsten Mal dann halt.





