Fangen wir mal mit dem Wesentlichen an, dem Essen. Dieses ist grossteils sehr gut, kommt in grossen Portionen und ist vom Preis her auch sehr in Ordnung.
Meine Palmcremesuppe und die Linsensuppe meiner Freundin waren wirklich gut, das dazu servierte Brot hätte aber durchaus frischer sein können. Als Hauptspeise gab's bei mir Watche aus Ghana, Hühnerfleisch in scharfer Sauce (mMn eher "würzig" als "scharf") mit Reis und Schwarzaugenbohnen, bei meiner Freundin Fou-Fou. Beides war sehr lecker und - vor allem das Fou-Fou - auch von der Menge äusserst stattlich.
Das Personal war durchaus freundlich und bemüht, diesbezüglich kann man sich also auch nicht beschweren.
Das Interieur ist eher simpel gehalten und zielt wohl eher auf eine junge/studentische Zielgruppe ab. Das ist an sich ja kein Fehler, aber man ein bisschen hübscher dürfte es meiner Meinung nach schon sein. Wobei, besser so als voll mit afrikanischem Kitsch, das wäre wohl noch um einiges schlimmer.
Einziger Wermutstropfen des Abends war die Livemusik, die leider so laut war, dass man sich am Tisch kaum noch unterhalten konnte.
Würde das Sagya durchaus wieder besuchen, allerdings nicht ohne vorher sicher zu stellen, dass an diesem Abend KEIN Konzert stattfindet.





