Wenn jemand mal ne Bentobox beim Japaner um die Ecke zu schnöde ist, dem bietet sich das Tenmaya in der Krugerstraße. Dieser Japaner zählt sicher zu den ersten und authentischsten in ganz Wien. Es war auch fast der erste Japaner, wo ich war. Es war nämlich mein Geburtstag und ich und meine Eltern sind fein essen gegangen. Das heißt, ich hab‘ mir so ein japanisches Restaurant gewunschen. Als wir da dort waren, gab‘ es in Wien noch nicht so viele davon.
Beim Eingang gibt es gleich mal eine Garderobe, wo man sein G’wand abgeben kann – sehr nobel. Und es war auch da, dass ich mit sehr anderer japanischer Küche in Berührung gekommen bin. Das Essen war echt geil. Ich liebe es, wenn man irgendwie so Kleinigkeiten bekommt. Oder wie soll man da sagen? Aber das ist, was ich an der japanischen Küche so schätze. Ok, man könnte sagen Bento Boxen, aber die haben mittlerweile ein bisschen den Ruf eines Retortenessens.
Das ist nämlich das Tenmaya nicht. Gibt es doch auch diese berühmten Tatami Zimmer, die man immer so aus Filmen kennt, wo sich Leute zu exklusiven Abendessen treffen. So passt das Tenmaya dann auch wirklich sehr gut in den ersten Bezirk.




