Ich liebe dieses Theater. Kaum zu glauben: aber ich war sicher bereits vor hundert Jahren schon mal dort. Also so lang kommt es mir jedenfalls vor. Das waren die Anfänge meines Englischlernens und wir lasen Alice im Wunderland, das wir dann eben im Englischen Theater gesehen haben. Nun wäre es ja komisch, wenn ich über Sachen, die vor hundert Jahren passiert sind, berichten würde – ist ja nicht gerade aktuell.
Das Englische Theater ist aber heute auch noch genial. Immer wieder treten die Big Shots auf – wie etwa die Rue McClanahan von den Golden Girls (liebe Kinder: das war eine coole Fernsehserie in den 1980er u. 1990er Jahren) oder Leslie Nielsen. Leider hab‘ ich es da irgendwie nie geschafft hin zu gehen.
Umso mehr wollte ich dann im letzten Herbst „Arsen und Spitzenhäubchen“ sehen. Wer die Geschichte nicht kennt: Go watch it! Es gibt da nämlich auch einen köstlichen Film mit Cary Grant in der Hauptrolle. Das war auch der Grund, wieso ich zunächst ein bisschen skeptisch. Würden die Schauspieler mit den Darstellern aus dem Film der 1940er Jahren mithalten können? Und sie konnten es. Denn. Theater ist halt noch mal eine andere Welt. Das ist dann doch ganz was anderes als ins Kino gehen. Und so ist das Englische Theater wirklich eine Bühne, die ich empfehlen kann, wenn man Theater auf Englisch genießen möchte.





