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Einmal quer durch Wien mit Maria von Stylekingdom.com


Le Bol (by Die Spatzen on flickr)

In der Innenstadt gefällt mir das “Krätzel” rund um den Neuen Markt sehr gut. Zum einen gibt es das Le Bol, ein kleines französisches Bistro mit langer Tafel, das aber immer gesteckt voll ist und man daher vorher (nur im Lokal möglich) reservieren sollte! Auf jeden Fall muss man dort einmal den Monsieur Seguin Salat mit gebratenem Ziegenkäse gegessen haben. Ein Gedicht. Gleich nebenan ist die etwas schrullige Cafékonditorei Oberlaa. Da gibt es sehr gute Makronen zum Mitnehmen! Gleich um die Ecke ist auch die neue Bar 1010 in der Seilergasse mit einer tollen Tageskarte. Ebenfalls in der Seilergasse ist das Hauptquartier der Hutmanufaktur Mühlbauer. Brad Pitt ordert dort 15 Hüte pro Jahr! Wer mehr af Schuhe steht, findet dort auch einen kleinen, neuen Buffalo-Store.

Außerhalb der Stadt, aber auch mit dem Bus zu erreichen, ist das Cobenzl auf der Höhenstraße. Ein toller Aussichtspunkt, um über die ganze Stadt zu blicken. Wenn man nicht in das etwas veraltete Café mit Terrasse gehen möchte, kann man sich auch auf den Parkplatz stellen und mit Coffee-to-go das Panorama genießen.

Museumsquartier (by natasha2009 on flickr)

Das MuseumsQuartier ist vielleicht ein Klischee, aber es ist einer der tollsten Plätze in Wien für mich. Ich mag das Café Leopold und besonders das Restaurant Halle. Der tolle Hof an dem sich die Museen gliedern, ist in Europa wahrscheinlich einzigartig.

Wo wir schon bei Kunstzentren sind, kann ich einen Abstecher in das WUK empfehlen. Das Backsteingebäude liegt auf der Währinger Straße, gleich bei der U6 Station, und war einmal eine Lokomotivenfabrik im 19. Jahrhundert. Ich muss sagen, dass in Wien leider die Backsteinbauten sehr rar sind und das hier als öffentlich zugängliches Gebäude eine echte Ausnahme ist. Es ist nur der 68er Revolution und ihren Hausbesetzern zu verdanken, dass es heute noch steht. Gleich gegenüber ist übrigens das Café Weimar. Wer auf den guten alten Wiener Stil steht sollte dort reinschauen.

Cafe Sperl (by gSquare on flickr)

Natürlich ist auch das Gebiet am Naschmarkt und um den Naschmarkt nicht zu vergessen. Besonders mag ich das Semperdepot wegen seiner außergewöhnlichen Architektonik. Auf der Rückseite befindet sich das Café Sperl in dem man glaubt, dass seit 1918 die Zeit stehen geblieben ist. Ich finde es viel interessanter als das touristische Café Central in der Innenstadt. Wer Kontrastprogramm braucht, kann gegenüber ins Phil gehen, das die Möbel auf denen man seine Melange genießt gleich zum Verkauf anbietet. Außerdem gibt es eine tolle Bücherauswahl und man sollte unbedingt einen “süßen Schmatz” bestellen.

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