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Kleine Läden ganz groß

Lokale Unternehmen haben’s nicht immer leicht angesichts der oftmals starken Konkurrenz der internationalen Konzerne, die iin die Wiener Innenstadt drängen. Dennoch gibt es sie in Wien, in die kleinen Shops, die durch Konzept und Charme überzeugen und die uns bei Tupalo.com ganz besonders am Herzen liegen.

Mit dem ersten Cash-Mob in Wien machen wir uns auf, die lokalen Geschäfte mit dem gewissen Extra kennenzulernen. Am 24. März cashmobben wir also den sixxa Store in der Kirchengasse und hoffen natürlich auch Euch ganz zahlreich dort zu sehen! :)

Aber es gibt auch viele andere Läden, die durch ihr Angebot überzeugen und die definitv einen Besuch wert sind. Einige, die wir besonders mögen, stellen wir Euch heute vor.

COMERC Store

Der COMERC Store in der Westbahnstraße hat erst letzte Woche seine Pforten göffnet und überzeugt durch tolle Mode aber auch ein Veranstaltungskonzept. Neben Shop, will der COMERC Store auch Raum sein. Für Kreativität, Events, Kollektionspräsentationen und vieles mehr.

unangestrengt hipp und casual würde ich die mode beschreiben, die hier zu wirklich fairen preisen verkauft wird. viel jeans in den verschiedensten variationen gibt’s hier und generell viele teile, die sich superkombinieren lassen. an langweilig von der stange erinner hiet allerdings nichts. also genau richtig für diejenigen, die gerne mal das eine oder andere stück mit dem gewissen etwas im schrank haben wollen. daran, dass die ursprungsinspiration für den shopdie skaterkultur ist, wie mich eine der gründerinnen aufgeklärt hat, erinnert eigentlich nur noch das skateboard, das fastmuseumsartig seinen ehrenplatz hinter glas gleich bei der kasse hat.

Hafenjunge

Kneipe, Laden und Grafikagentur in einem ist der Hafenjunge im sechsten Bezirk. Und ein Favorit von unserer Userin Hafenbraut:

Als Exilhamburgerin fiel mir die Kinnlade herunter, als ich den kleinen Laden in der Esterhazygasse zum ersten Mal gezeigt bekam.

Hier bekomme ich alles, was den Heimwehpegel steigen lässt:Astra (ich trink das so gut wie nie, ist ein schlimmes Kopfwehbier), Jever, Franzbrötchen (die werden (meistens am Montag) selbstgebacken und sind klein, aber sehr gut und immerschnell weg), Hamburgensia der coolen Art (der Hafenjunge hat tolle Designerstücke im Angebot, alles hat irgendwie mit Hamburg und Wasser zu tun, ist von jungen Künstlern entworfenund sehr erschwinglich, ich habe mir kürzlich einen wirklich fabelhaften Matrosenkragen geleistet, den ich gar nicht mehr ablegen möchte), Musik der Hamburger Schule (das meiste ist nicht mein Fall, aber es ist auch viel Gutes dabei) undnorddeutsche Freundlichkeit. Der Hafenjunge selbst ist Herz undgute Seele des Ladens: immer zu einem Schnack aufgelegt,super aufmerksam und (als Wiener!) ein echter Hamburg-Kenner.

feinkoch

stadtbekannt war dort und begeistert und unsere Userin kathaka auch:

toller neuer shop gleich bei der mariahilferstraße. lebensmittelwerden hier genau in der menge verkauft, die man für diezubereitung benötigt. man kauft also quasi portionsweise, was besonders kochmuffeln, wie mir, entgegenkommt, da die rezepteund deren schwierigkeitsgrad gleich mitgeliefert werden. bodenständig-hipp eingerichtet, kann man richtig spüren wieviel herzblut in dem geschäft steckt – vor allem wenn man einen blick auf die handgeschriebenen regalbeschriftungen wirft. :) me likes! erwähnenswert finde ich auch noch die hohe qualität der produkte, sowie den überaus sympathischen besitzer simon. das absolute highlight allerdings sind die öffnungszeiten: wenn billa und co schon lange zu haben, kann man beim feinkoch nämlich noch immer gemütlich bis 21:00 shoppen. alles in allem. awesome! vorbeischauen lohnt sich! :)

We Bandits

Gekommen um zu bleiben sind die We Bandits, die wir bisher ja hauptsächlich in Zusammenhang mit diversen Pop-up-Stores kannten Und zwar gleich in direkter Nachbarschaft zum feinkoch ebenfalls in der Theobaldgasse. Unsere Userin kathaka hat folgendes über den Laden zu sagen:

grade frisch eröffnet in der neuerdings hippen theobaldgasse undschon hab ich diesen shop ins herz geschlossen. wirklich wunderschöne und sehr geschmackvoll designermode gibt’s imkleinen, aber feinen sortiment hier. muss auch bald nochmal hin um ein paar accessoires zu kaufen. wunderschöne ketten, ringeund armreife. preislich natürlich nicht am billigen niveau derkleidungsketten a la h&m aber trotzdem recht verträglich für diegeldbörse, wenn man nach der suche nach etwas besonderem ist. hipp-casual würde ich den stil beschreiben. mir jedenfalls gefällt’s!

Chick Lit

Ein Favorit von melanie:

Jede Stadt sollte eine feministische Buchhandlung haben, undChickLit füllt jetzt endlich die Lücke, die die Schließung vom Frauenzimmer vor einigen Jahren hinterlassen hat. Wien fühlt sich wieder ein wenig großstädtischer an.
Der Laden liegt sehr zentral, aber vielleicht ein bisschen versteckt in einer der idylischen Gassen der Innenstadt, hoffentlich verirrt sich auch der ein oder die andere TouristIn in das schoen gestaltete helle Geschaeft, und nicht nur die durch Mund (und facebook) Propaganda informierten Menschen.
Das Angebot ist breit gefaechert, Romane (auch in anderen Sprachen als Deutsch), feministische Theorie, Geschichtliches,Graphic Novels, Kinderbücher und eine kleine Musikabteilung gibt es auch.
Ich wurde auf alle Faelle fündig! Bücher, die vor Ort nicht vorhanden sind, werden gerne nachbestellt.
Die Ladenbesitzerinnen sind hilfreich, und geben gerne viel Zeitund Platz zum Stoebern. Ich fühlte mich wohl und willkommen,und komme gerne wieder.

 

Hach. Wir könnten ewig weiterschreiben und das werden wir vermutlich auch. Spätestens wenn es das nächste Mal in Wien heißt: It’s Cash Mob Time!

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