Der Knoll hat sich von einem einfachen Landheurigen/Gasthaus in ein Vorzeige Restaurant außerhalb Krems' entwickelt.
Selbst sind die Knoll's natürlich auch als Winzer zugegen und der Riesling oder der Federspiel sind äußerst zu empfehlen. Wirklich interessant wird's aber dann wenn es um's Essen geht. Zwar für einen Landheurigen etwas höherpreisig (Vorspeisen: 8 - 15€, Hauptspeisen 13 - 25€) aber dafür auch in gewisser Weise unvergesslich.
Es sind Feinheiten wie das Servicepersonal, dass die Bestellungen eines 8er Tisches ohne mit der Wimper zu zucken und ohne Block und Bleistift aufnimmt und dann auch noch mit einem charmaten Lächeln das Gewünschte auch fehlerfrei serviert. Um die Wartezeit zu verkürzen gibt's auch immer einen herrlichen Kräuter-Butterschaum-Aufstrich mit Jourgebäck vom Bäcker um's Eck.
Der Gastgarten der der Bundesstraßen zugewandten Seite von einer Hochwassermauer umgeben bist und eben nicht nur vor Hochwasser sondern auch vor störendem Straßenlärm schützt umgibt den riesigen Garten mit Marillenbäumen und einladenden, wuchtigen Holzbänken wie die Henne Ihr Ei.
Man fühl sich beim Knoll einfach wohl, das Essen ist gut, die Weine schmecken und da wundert es mittlerweile nicht mehr, dass zusehends Müncher Porsches und Döblinger BMWs die Parkplätze okkupieren.
Die Spreu vom Weizen trennt sich letztendlich wenn man von Herrn Knoll eingangs noch persönlich begrüßt wird und sich die Winzer bei einem Achtl Grüner Vletliner über Politik und Weinreben austauschen - Wachau wie sie leibt und lebt.